| Analytische Messtechnik |
KNOW HOW IN DER MESSTECHNIK
Das Auge im Sturm - emaillierte AnalysemesstechnikViele Prozesse sind üblichen Messwertgebern einfach zu stürmisch - ein Problem, denn gerade hier sind exakte Werte der entscheidende Sicherheitsfaktor. Doch es gibt einen Materialverbund, der robust und sensibel zugleich ist: Emaillierter Stahl von Pfaudler. Stahl macht die Messsonden unempfindlich gegen mechanischen Streß. Sie verkraften mühelos hohe Strömungsgeschwindigkeiten, Druckstöße oder Drücke bis 100 bar. Das Pfaudleremail ist ein wirksames Schutzschild gegen chemische Angriffe und das spezielle pH-Email ist sensibel genug, um exakte Messwerte zu liefern. Sonden aus diesem Material werden mitten im Geschehen eingesetzt, also auch direkt im Reaktor oder in der Hauptstromleitung. Diese Positionierung gewährleistet Präzision ohne Umweg, höchste Messwertaktualität und - weil die Messsonden im Prozeß praktisch selbstreinigend sind - einen wartungsfreien Betrieb. Das Ergebnis ist letztlich gesteigerte Produktivität, Produktqualität und ein Gewinn an Wirtschaftlichkeit.
pH-Wert-Messung ohne Schwachpunkt Das Problem: Eine Messsonde soll gleichzeitig robust und doch sensibel sein. Die Lösung: Das spezielle pH-empfindliche Email von Pfaudler-Messsonden ist hart im Nehmen, nimmt es aber sehr genau, wenn es um das Messen der pH-Werte geht. Die großflächige Messelektrode nimmt den gesamten Umfang am unteren Ende der Messsonde ein. Hier ist sie der Produktströmung direkt ausgesetzt. Ein Schutzkorb oder ähnliche, störende Einrichtung können komplett entfallen. Die Sonde erfaßt den pH-Wert unmittelbar und zeitaktuell. Die Email-Elektrode ist direkt mit ihrer metallischen Ableitung verbunden. Der Schwachpunkt Innenpuffer/Ableitelektrode entfällt. Das pH-Email hat im Gegensatz zu herkömmlichen Glaselektroden nur auf einer Seite Flüssigkeitskontakt, denn die Bezugselektrode ist - getrennt von der Messelektrode - in einem Elektrolytgefäß eingebaut. Sie steht mit dem Medium über den Elektrolyten und ein Schliffdiaphragma in Verbindung. Ein Überdruck im Elektrolytsystem verhindert, daß das Medium (Produkt) durch das Diaphragma oder die Elektrolytstrecke weiter vordringt. Vergiftungen der Bezugselektrode werden so ausgeschlossen. An Mess- und Bezugselektrode kann ein handelsüblicher pH-Meßzusatz angeschlossen werden. Die Sonden sind gemäß Konformitätsbescheinigung Ex 88.B.2125 X für den Gefahrenbereich Zone 0 zugelassen.
Unser Produktprogramm:
DER REINE GENUSS: pH Reiner Scherben bringen Glück - aber nicht im Joghurt! Deshalb ist der Einsatz von Glas im Lebensmittelbereich verboten - trotz der hervorragenden chemischen Eigenschaften von Glas! Pfaudler verbindet die glasklaren Vorteile von Glas mit der stahlharten Robustheit von Stahl: Die einzigartigen Messsonden aus Stahl-Email - z.B. zur relativen pH-Messung - zeichnen sich durch sicheren, zuverlässigen Betrieb, extrem lange Haltbarkeit und optimale Sterilisierbarkeit aus. Dass die Messsonden dabei höchstpräzise Messergebnisse liefern ist selbstverständlich. Und mit der unvergleichlichen Service-Sicherheit von Pfaudler wird Ihr Produktionsprozess zum reinen Genuss. Jetzt auch EHEDG zertifiziert!
Kombinierte Messsonde pH/rH Durch die Kombination von zwei Messsystemen auf einer Sonde besteht die Möglichkeit, den pH-Wert und das Redoxpotential gleichzeitig zu messen. Das Redox-Potential wird zwischen einer einemaillierten Rhodiumelektrode und einer Bezugselektrode aus pH-Email gemessen. Die Größe des an der Bezugselektrode auftretenden Potentials ist abhängig vom pH-Wert des Produktes. Somit erhält man eine vom pH-Wert unabhängige Redoxspannung.
Unser rH-Messonden Programm:
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