| Emailprüfung |
EMAILPRÜFUNGEine Emaillierung kann den tragenden Werkstoff Stahl nur dann schützen, wenn sie absolut dicht ist. Deshalb muß das Email sorgfältig und regelmäßig auf Fehlstellen geprüft werden. Neben der kontinuierlichen Messung mit Hilfe der Sonde P in Ventilen und Stromstörern, stehen zwei Prüfgeräte zur diskontinuierlichen Emailprüfung zur Verfügung. GLASPARKER EMAIL-HOCHSPANNUNGSPRÜFGERÄTDer GlaSparker® wurde gezielt für die universelle Hochspannungsprüfung von emaillierten Bauteilen und kompletten Apparaten entwickelt. Das Prinzip der Hochspannungsprüfung stützt sich auf den hohen elektrischen Widerstand der schützenden Emailschicht. Die Emailoberfläche wird mit der Prüfelektrode - z.B. einem Fächerbesen - überstrichen. Der Nachweis einer Pore erfolgt durch den Funkenüberschlag an der Fehlstelle und dem damit verbundenen Signal. Prüfspannungen sind zwischen 2,5 KV und 20 KV einstellbar.
Ein wesentliches Leistungsmerkmal des Prüfgeräts ist es, daß auch allseitig emaillierte Bauteile (z.B. Cryo-Lock® Turbinen oder Rührorgane des Wettbewerbs) durch die Möglichkeit der kapazitiven Erdung sicher geprüft werden können. Denn eine metallische (direkte) Erdungsmöglichkeit besteht in diesen Fällen nicht. Bei der angewandten Impulsspannung liegt das Gefährdungspotential für Prüfer deutlich unter den zulässigen Grenzwerten nach IEC-Nr. 479-1 und 479-2. Da die Werkstoffbelastung von der Einwirkzeit der Prüfspannung abhängt, entsprechen - durch die sehr kurzen, unipolaren Spannungsimpulse - sechzehn Stunden Impulsspannung einer Sekunde Gleichspannung. Die Werkstoffbelastung ist also sehr gering, man kann von einer praktisch „zerstörungsfreien Prüfung“ sprechen. Aufgrund des Akkubetriebs sind Hochspannungsprüfungen mit dem GlaSparker® grundsätzlich an allen Orten möglich. Ob im Wareneingang, auf der Baustelle oder eingebaut in der Bühne im Produktionsbetrieb: GlaSparker® ist in allen Bereichen und für alle emaillierten Bauteile und Apparate einsetzbar. PMD PRÜFGERÄTDas Prüfgerät PMD dient zur diskontinuierlichen Überprüfung von nicht leitfähigen Auskleidungen (z.B. Email, Gummi, Kunststoff) in Stahlbehältern. Im Rahmen der Emailprüfung wird der Behälter mit Wasser befüllt. Zur Erlangung einer definierten Leitfähigkeit wird dem Wasser anschließend Kochsalz oder Schwefelsäure beigegeben. Das Massekabel des Prüfgeräts wird mit der Stahlwand des Behälters verbunden und die PMD-Tauchsonde in den Behälter getaucht. Ein korrosiver Kontakt mit der Stahlwand - d.h. eine Emailfehlstelle - liegt vor, wenn der Meßstrom über dem Teststrom liegt. CORROSION DETECTOR PORTABLE
Mit dem Corrosion Detector Portable werden emaillierte Behälter und Einbauteile auf Beschädigungen und die daraus resultierende Metallkorrosion überprüft. Auch Behälter und Einbauteile mit sonstigen isolierenden Beschichtungen (z. B. Kunststoff oder Gummi) können ebenfalls mit diesem Gerät auf Metallkorrosion überprüft werden Eigenschaft des Messgerätes
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